2015 in retrospect

Ok, the year 2015 is nearly over, time for reflecting what happened this year.

Up:

– made with Christine an 64-hours-without-sleep-trip to London to see Protafield
– went a second time to the UK to see Telemark in Manchester, London and Edinburgh
– went a third time to the UK to see Controlled CollapseProtafield and Combichrist
– had a great time during and after the Combichrist concert in Hamburg and went without sleep direct to work
– enjoyed Telemark for the 4th time at their first show in Germany
– had a great weekend in Leipzig at the Gothic Meets Klassik – Mesh with orchestra and “You Couldn’t See This Coming” (I still have goosebumps by thinking of this)
– was at a fantastic IAMX concert
– met a lot nice people, some of them for the first time

Down:

– lost a friend – RIP Anja, you’re gone too early :o(
– too many doubts, too less decisions
– too many thoughts, too less conclusions
– health problems in the last weeks
– disappointed by some people

What else?

– got nearly 10 times advertising for hearing aid at Spotify and Facebook *WTF?*
– was at 23 concerts and 4 festivals
– visited 11 cities, but only 1 foreign country

Let’s see, what 2016 will bring. I hope, it’ll start better than this year ended. I’m looking forward to the concerts/festivals, the trip to Helsinki and hopefully other nice moments.

And I hope to see the people again who I really miss now! Wish you all the best for 2016!

Oh, and here again my Top 10 artists for the last 12 months. 😊

Top Artists 2015

my Top Artists 2015

IAMX 02.12.2015 at the Mojo Club, Hamburg

IAMX – I’m thrilled, I’m really thrilled! I was at a lot of concerts this year, but I think this one was one of the best. Or maybe the best? It was just perfect – the location, the sound, the dark stage with the restrained lights, the songs, the audience.

IAMX

IAMX

The Mojo club

First the location: I wasn’t before in this club, because the music there is normally not mine. A lot of Jazz or Electronic concerts, which isn’t my music taste. So it was the first time that I was there. It’s a really cool club. At the day you don’t see it, because the entrance isn’t really visible – you just see the logo at the ground. In the evening the entrance is raised and you can reach the underground. It’s made with a lot of concrete and wood, round and so it’s a very special atmosphere. It’s a pity that there aren’t not more concerts for our scene.

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The IAMX concert

IAMX didn’t had a support band, so the first tone of „I Come With Knives“ started. It was the perfect first song. I was a bit surprised about the light. The stage was during the concert nearly dark, although there was a lot of light. But this was indirect and there were nearly no spots on Chris or the other band mates. But it works really good with the dark atmosphere during the whole concert, especially because a lot of the songs fits to this. The setlist was perfect, they played older songs as well as the songs of the actual album. Especially during „Happiness“ was the stage very dark, perfect for this song. The bass at „After Every Party I Die“ went under the skin and the „drum-battle“ between Chris and Janine during „Tear Garden“ was just great! The audience was also good, they celebrated the band and also themselves. All in all was it a perfect concert.

IAMX

IAMX

Setlist

I Come With Knives – The Alternative – Happiness – Mercy – No Maker Made Me – Volatile Times – Tear Garden – Oh Cruel Darkness Embrace Me – Spit It Out – Bernadette – Surrender – After Every Party I Die – Aphrodisiac – Your Joy Is My Low – Bring Me Back A Dog – Kiss & Swallow – I Am Terrified

Telemark@Nocturnal Culture Night – Knives/The Looking Glass

— English version below —

Seit dem Auftritt von Telemark auf dem NCN sind schon 2 Wochen vergangen. Irgendwie kommt es mir auf der einen Seite so vor, als wäre es erst gestern gewesen, auf der anderen Seite kann ich es kaum abwarten, das nächste Konzert von ihnen zu sehen. Das dauert aber noch eine Weile. Bis dahin bleiben nur die Videos, in diesem Fall hier das Video von den letzten beiden Songs Knives und The Looking Glass.

:

Heute wurde auch im Online-Magazin Peek-A-Boo ein Interview mit Elliott veröffentlicht. Es freut mich riesig, dass das geklappt hat und hoffentlich wird es noch weitere Interviews und Berichte geben, damit mehr Leute auf diese Band aufmerksam werden.

Und noch was in eigener Sache:
Um das Ganze jetzt doch internationaler zu machen, habe ich beschlossen, dass ich in Zukunft doch in Englisch schreiben werde. Ab und zu wird sich sicher noch mal das ein oder andere Posting in Deutsch dazwischen schmuggeln, aber langfristig werde ich dann doch auf Englisch weiterschreiben. Sind dann zwar wahrscheinlich einige Fehler drin, denn so gut ist mein Englisch jetzt auch nicht, aber was soll’s. Man wird mich schon verstehen und ansonsten kann man ja nachfragen.

— English version —

Since the gig of Telemark on the NCN already 2 weeks have passed. Somehow on one side it seems to me like it was only yesterday, on the other hand I can not wait to see the next concert of them. But this will take a while. Until then, remain only the videos, in this case here the video of the last two songs Knives and The Looking Glass.

Today an interview with Elliott was also published in the online magazine Peek-A-Boo. I am thrilled that it worked and hopefully there will be more interviews and reports, so that more people pay attention to this band.

And one more thing in my own authority:
To make the whole thing more international, I’ve decided that I will write in English in the future. Every now and then I’ll smuggle one or the other German Posting in between, but in the long term I will continue to write in English. Indeed probably some mistakes will be in there, because my English is not so good, but what the heck. I think the people will understand me and otherwise they can ask.

Nocturnal Culture Night 10 – 04.-06.09.2015 – Tag 1

ticket Nocturnal Culture Night 10 in Deutzen

Ticket Nocturnal Culture Night 10

Freitag, 04.09.2015 – Tag 1

Am 04.09. war es soweit, wir waren auf dem Weg zum NCN (Nocturnal Culture Night) nach Deutzen. Ich hatte mich schon lange darauf gefreut, da am 05.09. Telemark ihren ersten Auftritt in Deutschland haben sollten. Und seit dem letzten Auftritt, den ich gesehen habe, waren ja mittlerweile auch schon wieder knapp 4 Monate vergangen.

Also ging es erst einmal nach Leipzig und dann anschließend nach Rötha, in dem unser Hotel war. Nach einem kleinen Abstecher zum Supermarkt und einem daraufhin gut gefüllten Kühlschrank, sind wir dann zum Festival nach Deutzen gefahren. Wir hatten dabei Glück, dass 2 andere Leute aus dem Hotel auch gerade auf dem Weg dort hin waren und wir bei ihnen mitfahren konnten.

Angekommen am Gelände haben wir uns dann gleich die Bändchen geholt – interessante Farbkombination, pink und lila, dazu ein wenig gelb. Nach einem kleinen Rundgang über das Gelände haben wir uns dann auch den ersten Bands gewidmet.

Die erste Band des Tages waren Severe Illusion aus Schweden, eine Band, die mir bis dato völlig unbekannt war. Sehr interessant war das „Outfit“ des Sängers, Frischhaltefolie. Mal was Neues! Musikalisch war es ganz okay, aber so richtig überzeugen konnte mich die Band nicht. Werde ich wohl noch mal in Ruhe reinhören müssen, manchmal erschließt sich die Musik ja erst beim zweiten Hören.

Auf der Parkbühne ging’s dann mit Blind Passenger weiter, eine Band, die ich schon seit einigen Jahren nicht mehr gesehen hatte. Beim Hören fühlte man sich auch prompt wieder um einige Jahre zurückversetzt. Die Show war ganz gut und vor allem das Cure-Cover von „A Forest“ fand ich wirklich klasse. Es war auf jeden Fall toll, die Band mal wieder zu sehen.

Über Legend hatte ich im Vorfeld des Festivals einiges gelesen und viele sind von der Band auch sehr begeistert, weswegen ich sie dann auf dem NCN unbedingt sehen wollte. Die Band kommt aus Island und macht eine Mischung aus Electro und Pop mit ein paar Industrial-Anleihen. Ich muss sagen, sie waren nicht schlecht, aber so richtig ist der Funke bei mir nicht über gesprungen. Irgendwie fehlte mir da was. Ich kann es noch nicht mal beschreiben, was es ist, aber die große Begeisterung konnte ich einfach nicht teilen. Auf jeden Fall auch eine Band, in deren Musik ich noch mal in Ruhe reinhören muss. Und wer weiß, vielleicht überzeugen sie mich ja doch noch, wäre ja nicht das erste Mal.

Da man ja auch mal ein wenig was essen muss, habe ich den Auftritt von Stahlmann nur zu einem kleinen Teil mitbekommen. Ich finde mittlerweile gibt es einfach zu viele Bands, die das NDH-Genre bedienen und ich kann mich da auch nicht so sonderlich für begeistern. Da ich Stahlmann schon auf anderen Festivals gesehen habe und es mir einfach zu sehr nach einer Mischung aus Oomph und Rammstein klingt, habe ich die Zeit lieber anderweitig genutzt.

Bei den Merciful Nuns bin ich immer ein wenig zwiegespalten. Guter, alter Gothic Rock, basierend auf Garden Of Delight, The Sisters Of Mercy und The Mission. Aber irgendwie sind sie mir wiederum auch ein wenig zu nah and diesen Vorbildern. Ich vermisse da doch ein wenig die Eigenständigkeit, wobei sie natürlich nicht so extrem kopieren wie das andere Bands tun.

Das Finale bestritten dann Die Krupps. Leider gab es anfangs einige technische Probleme, so dass ich immer wieder aus der Partystimmung gerissen wurde. Als diese dann aber behoben waren, konnte es endlich richtig losgehen. Sie präsentierten sowohl ältere Hits als auch Songs vom neuen Album. Leider spielten sie nicht meinen Lieblingssong vom aktuellen Album, Kaos Reigns. Nach den Krupps hieß es dann auf Richtung Hotel, ein bisschen Erholung, bevor dann morgen DER große Tag starten sollte.

Combichrist, Protafield, Controlled Collapse 12.08.2015, The Fleece, Bristol

Hier also der Beitrag zum Konzert. Ich liebe ja spontane Beschlüsse und somit hatte ich mich ja ziemlich schnell dazu entschlossen, nach England zu fliegen, um die Kombination Controlled Collapse, Protafield und Combichrist zu genießen.

Ich bin ja, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, relativ früh am Club gewesen, da ich ja wusste, dass der ein oder andere da ist, den ich kenne und auch ein wenig Zeit zum Quatschen ist. Ich hatte jedenfalls so einige nette Gespräche vor der Show und auch noch leckeren Cider. Was will man mehr?

Dann ging es auch schon bald mit dem Einlass los. Bevor Controlled Collapse loslegten, habe ich mich noch kurz mit ihnen unterhalten und mir dann einen guten Platz vorn in der Mitte gesucht. Die Show war großartig und da ich ja mittlerweile die Songs auch kannte, hatte ich umso mehr Spaß. Das Publikum war jedenfalls auch von Song zu Song begeisterter, kannten die meisten die Band doch sicherlich nicht. Auf jeden Fall konnten sie doch viele überzeugen und nach dem Auftritt haben sich einige Leute CDs gekauft und Autogramme geholt. Hat mich jedenfalls sehr für die Band gefreut.

autograph_controlled

Danach kam dann Protafield, die ich das letzte Mal ja im Januar in London gesehen hatte. Dieses Mal war die Bühne ja ein wenig größer und somit hatte nicht nur Jayce etwas mehr Platz, um aus sich rauszugehen. Und auch Nicki konnte mich überzeugen, er passt wirklich perfekt in die Band. Protafield schienen interessanterweise auch nicht so viele Leute zu kennen, hat mich doch ein wenig gewundert. Nun hoffe ich ja, dass sie endlich mal wieder nach Deutschland kommen, damit ich nicht jedes Mal nach England fahren muss, um sie zu sehen.

Nach einer kurzen Umbaupause kam dann auch schon der Hauptact des Abends – Combichrist. Für mich das letzte Konzert dieser Tour und dementsprechend wollte ich das auch noch mal richtig genießen. Dadurch, dass der Club ja nicht so voll war, hatte ich auch keinerlei Probleme nach vorne zu kommen. Mich hat aber dann ab dem 2. Song doch tatsächlich gewundert, dass das Publikum gar nicht so mitgegangen ist, war ich doch von den vorherigen Konzerten was anderes gewöhnt. Wo waren die Leute, die ausflippen? Irgendwie war das Publikum doch sehr statisch und erst gegen Ende des Konzertes wurden einige etwas aktiv. War schon irgendwie komisch, da fast allein Party zu machen. Das war doch irgendwie schade, da müssen die Leute dort echt noch dran arbeiten. Das Set an sich war wieder der Hammer und dieses Mal habe ich auch mal eine Setlist abgestaubt.

setlist_CC_bristol

Nach dem Konzert habe ich dann auch mein Eric 13-Shirt bekommen, dass ich eigentlich schon in Hamburg bekommen sollte, aber da doch glatt vergessen hatte, abzuholen. :D Ich habe mich dann noch eine ganze Weile mit einigen Leuten unterhalten, bis dann irgendwann der Club dicht machte und auch der Bus sich auf den Weg Richtung Utrecht machte. Insgesamt hat es sich auf jeden Fall gelohnt nach Bristol zu fahren, es hat unglaublichen Spaß gemacht, 3 tolle Bands hintereinander zu sehen. Und es war auch toll, wieder einige nette Leute zu treffen. Nur schade, dass es danach keine Aftershowparty oder ähnliches gab, somit war dann doch recht früh Feierabend und ich bin zum Hostel zurück.

Ach ja, hier noch ein kleines Souvenir, dass ich auch noch ergaunert habe.

guitar pick