Telemark – テレマルク | Free Listening on SoundCloud

Ihr solltet euch unbedingt mal die Songs von Telemark anhören. Es sind neue, überarbeitete Versionen und die gefallen mir richtig gut. Nun hoffe ich, dass dann bald das Album veröffentlicht werden kann. Ich freue mich jedenfalls schon drauf und ich hoffe, dass es erfolgreich ist.

Ich hoffe, die Songs gefallen euch. Wenn ja, dann die Band einfach bei Facebook liken. Ihr könnt ihnen auch bei Twitter oder Instagram folgen.

Nocturnal Culture Night 10 – 04.-06.09.2015 – Tag 1

ticket Nocturnal Culture Night 10 in Deutzen

Ticket Nocturnal Culture Night 10

Freitag, 04.09.2015 – Tag 1

Am 04.09. war es soweit, wir waren auf dem Weg zum NCN (Nocturnal Culture Night) nach Deutzen. Ich hatte mich schon lange darauf gefreut, da am 05.09. Telemark ihren ersten Auftritt in Deutschland haben sollten. Und seit dem letzten Auftritt, den ich gesehen habe, waren ja mittlerweile auch schon wieder knapp 4 Monate vergangen.

Also ging es erst einmal nach Leipzig und dann anschließend nach Rötha, in dem unser Hotel war. Nach einem kleinen Abstecher zum Supermarkt und einem daraufhin gut gefüllten Kühlschrank, sind wir dann zum Festival nach Deutzen gefahren. Wir hatten dabei Glück, dass 2 andere Leute aus dem Hotel auch gerade auf dem Weg dort hin waren und wir bei ihnen mitfahren konnten.

Angekommen am Gelände haben wir uns dann gleich die Bändchen geholt – interessante Farbkombination, pink und lila, dazu ein wenig gelb. Nach einem kleinen Rundgang über das Gelände haben wir uns dann auch den ersten Bands gewidmet.

Die erste Band des Tages waren Severe Illusion aus Schweden, eine Band, die mir bis dato völlig unbekannt war. Sehr interessant war das „Outfit“ des Sängers, Frischhaltefolie. Mal was Neues! Musikalisch war es ganz okay, aber so richtig überzeugen konnte mich die Band nicht. Werde ich wohl noch mal in Ruhe reinhören müssen, manchmal erschließt sich die Musik ja erst beim zweiten Hören.

Auf der Parkbühne ging’s dann mit Blind Passenger weiter, eine Band, die ich schon seit einigen Jahren nicht mehr gesehen hatte. Beim Hören fühlte man sich auch prompt wieder um einige Jahre zurückversetzt. Die Show war ganz gut und vor allem das Cure-Cover von „A Forest“ fand ich wirklich klasse. Es war auf jeden Fall toll, die Band mal wieder zu sehen.

Über Legend hatte ich im Vorfeld des Festivals einiges gelesen und viele sind von der Band auch sehr begeistert, weswegen ich sie dann auf dem NCN unbedingt sehen wollte. Die Band kommt aus Island und macht eine Mischung aus Electro und Pop mit ein paar Industrial-Anleihen. Ich muss sagen, sie waren nicht schlecht, aber so richtig ist der Funke bei mir nicht über gesprungen. Irgendwie fehlte mir da was. Ich kann es noch nicht mal beschreiben, was es ist, aber die große Begeisterung konnte ich einfach nicht teilen. Auf jeden Fall auch eine Band, in deren Musik ich noch mal in Ruhe reinhören muss. Und wer weiß, vielleicht überzeugen sie mich ja doch noch, wäre ja nicht das erste Mal.

Da man ja auch mal ein wenig was essen muss, habe ich den Auftritt von Stahlmann nur zu einem kleinen Teil mitbekommen. Ich finde mittlerweile gibt es einfach zu viele Bands, die das NDH-Genre bedienen und ich kann mich da auch nicht so sonderlich für begeistern. Da ich Stahlmann schon auf anderen Festivals gesehen habe und es mir einfach zu sehr nach einer Mischung aus Oomph und Rammstein klingt, habe ich die Zeit lieber anderweitig genutzt.

Bei den Merciful Nuns bin ich immer ein wenig zwiegespalten. Guter, alter Gothic Rock, basierend auf Garden Of Delight, The Sisters Of Mercy und The Mission. Aber irgendwie sind sie mir wiederum auch ein wenig zu nah and diesen Vorbildern. Ich vermisse da doch ein wenig die Eigenständigkeit, wobei sie natürlich nicht so extrem kopieren wie das andere Bands tun.

Das Finale bestritten dann Die Krupps. Leider gab es anfangs einige technische Probleme, so dass ich immer wieder aus der Partystimmung gerissen wurde. Als diese dann aber behoben waren, konnte es endlich richtig losgehen. Sie präsentierten sowohl ältere Hits als auch Songs vom neuen Album. Leider spielten sie nicht meinen Lieblingssong vom aktuellen Album, Kaos Reigns. Nach den Krupps hieß es dann auf Richtung Hotel, ein bisschen Erholung, bevor dann morgen DER große Tag starten sollte.

Combichrist, Protafield, Controlled Collapse 12.08.2015, The Fleece, Bristol

Hier also der Beitrag zum Konzert. Ich liebe ja spontane Beschlüsse und somit hatte ich mich ja ziemlich schnell dazu entschlossen, nach England zu fliegen, um die Kombination Controlled Collapse, Protafield und Combichrist zu genießen.

Ich bin ja, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, relativ früh am Club gewesen, da ich ja wusste, dass der ein oder andere da ist, den ich kenne und auch ein wenig Zeit zum Quatschen ist. Ich hatte jedenfalls so einige nette Gespräche vor der Show und auch noch leckeren Cider. Was will man mehr?

Dann ging es auch schon bald mit dem Einlass los. Bevor Controlled Collapse loslegten, habe ich mich noch kurz mit ihnen unterhalten und mir dann einen guten Platz vorn in der Mitte gesucht. Die Show war großartig und da ich ja mittlerweile die Songs auch kannte, hatte ich umso mehr Spaß. Das Publikum war jedenfalls auch von Song zu Song begeisterter, kannten die meisten die Band doch sicherlich nicht. Auf jeden Fall konnten sie doch viele überzeugen und nach dem Auftritt haben sich einige Leute CDs gekauft und Autogramme geholt. Hat mich jedenfalls sehr für die Band gefreut.

autograph_controlled

Danach kam dann Protafield, die ich das letzte Mal ja im Januar in London gesehen hatte. Dieses Mal war die Bühne ja ein wenig größer und somit hatte nicht nur Jayce etwas mehr Platz, um aus sich rauszugehen. Und auch Nicki konnte mich überzeugen, er passt wirklich perfekt in die Band. Protafield schienen interessanterweise auch nicht so viele Leute zu kennen, hat mich doch ein wenig gewundert. Nun hoffe ich ja, dass sie endlich mal wieder nach Deutschland kommen, damit ich nicht jedes Mal nach England fahren muss, um sie zu sehen.

Nach einer kurzen Umbaupause kam dann auch schon der Hauptact des Abends – Combichrist. Für mich das letzte Konzert dieser Tour und dementsprechend wollte ich das auch noch mal richtig genießen. Dadurch, dass der Club ja nicht so voll war, hatte ich auch keinerlei Probleme nach vorne zu kommen. Mich hat aber dann ab dem 2. Song doch tatsächlich gewundert, dass das Publikum gar nicht so mitgegangen ist, war ich doch von den vorherigen Konzerten was anderes gewöhnt. Wo waren die Leute, die ausflippen? Irgendwie war das Publikum doch sehr statisch und erst gegen Ende des Konzertes wurden einige etwas aktiv. War schon irgendwie komisch, da fast allein Party zu machen. Das war doch irgendwie schade, da müssen die Leute dort echt noch dran arbeiten. Das Set an sich war wieder der Hammer und dieses Mal habe ich auch mal eine Setlist abgestaubt.

setlist_CC_bristol

Nach dem Konzert habe ich dann auch mein Eric 13-Shirt bekommen, dass ich eigentlich schon in Hamburg bekommen sollte, aber da doch glatt vergessen hatte, abzuholen. :D Ich habe mich dann noch eine ganze Weile mit einigen Leuten unterhalten, bis dann irgendwann der Club dicht machte und auch der Bus sich auf den Weg Richtung Utrecht machte. Insgesamt hat es sich auf jeden Fall gelohnt nach Bristol zu fahren, es hat unglaublichen Spaß gemacht, 3 tolle Bands hintereinander zu sehen. Und es war auch toll, wieder einige nette Leute zu treffen. Nur schade, dass es danach keine Aftershowparty oder ähnliches gab, somit war dann doch recht früh Feierabend und ich bin zum Hostel zurück.

Ach ja, hier noch ein kleines Souvenir, dass ich auch noch ergaunert habe.

guitar pick

Bristol, 12./13.08.2015

Großbritannien Man muss schon ein bisschen verrückt sein, um für ein Konzert nach England zu fliegen. Aber was soll’s, man ist oft genug normal. ;)

Am 12.08. spielten Combichrist, Protafield und Controlled Collapse in Bristol. Da ich gerne mal wieder Protafield sehen wollte (und natürlich die beiden anderen Bands, hehe), bin ich also nach London geflogen, um von dort aus mit dem Bus nach Bristol zu fahren.

bus

In Bristol angekommen, habe ich mir am Busbahnhof erst mal die „Shaun In The City“-Map organisiert. Ich hatte vorher darüber gelesen und wollte natürlich auch einige der Shauns sehen, die in der Stadt verteilt waren. Den ersten habe ich dann gleich am Busbahnhof entdeckt.
shaun_1

Der erste Weg führte mich dann zum Hostel, um den Rucksack loszuwerden, da ich bis Konzertbeginn ja einige Stunden Zeit hatte und ich mir ein wenig die Stadt ansehen wollte. Gesagt, getan, los ging’s zur Stadtbesichtigung. Ich muss sagen, Bristol hat mir richtig gut gefallen, die Stadt hat Flair. Hier mal einige Impressionen von der Stadt und natürlich ist auch die ein oder andere Shaun-Skulptur dabei.

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Die Clifton Suspension Bridge ist schon beeindruckend, von dort hat man eine fantastische Aussicht. Ebenso vom Cabot Tower im Brandon Hill Park, den man über eine sehr schmale Treppe erklimmen kann. Auf jeden Fall muss ich, wenn ich noch mal in diesen Park komme, vorher Nüsse mitnehmen, damit die Eichhörnchen nicht so enttäuscht sind.

Nachdem ich am Donnerstag noch einige Stunden in Bristol verbracht habe, hieß es dann am Nachmittag Abschied nehmen und wieder mit dem Bus zurück nach London fahren. Auf der Fahrt nach London gab’s zwar einen kleinen Stau, aber wir waren ziemlich pünktlich in Heathrow. Ich habe mich dann gleich auf den Weg zum Sicherheitscheck gemacht, falls es dort eventuell einen riesigen Auflauf gibt. Das war zwar nicht der Fall, aber mir wurde trotzdem mal wieder eine Extra-Behandlung zuteil. Irgendwas ist ja immer, dieses Mal war der Plastikbeutel mit meinem ganzen Kram wie Zahnpasta, Deo usw. interessant und er wurde einer „Schnüffelprobe“ unterzogen.

Als ich dann nachgesehen habe, zu welchem Gate ich muss, gab’s dann die Überraschung – mein Flug war verspätet. Also hieß es gemütlich was essen, für Strom und WiFi sorgen und sich mit Musik auf den Ohren einen gemütlichen Platz suchen. Aus der ursprünglichen Stunde wurden dann fast 2 Stunden Verspätung, da unser eigentlicher Flieger von einem Blitz getroffen wurde, somit erst mal auf Schäden gecheckt wurde und für uns dann eine neue Maschine aus Hamburg kommen musste. Am Gate haben sich natürlich trotzdem erst mal einige bitterböse beschwert und mit Klage gedroht, typisch deutsch eben. Tja, und somit war der Kurztrip nach England auch schon wieder vorüber. Hm, könnte ich mich glatt dran gewöhnen.

M’era Luna – Festival 07.-09.08.2015

Freitag, 07.08.2015 – Tag 1

The same procedure as last year, Miss Sophie? – The same procedure as every year, James! ;)

Es war wieder soweit, das M’era Luna stand an. Also wurde alles notwendige zusammen gepackt und auf ging’s nach Hildesheim.

Auf geht's zum M'era Luna!

Auf geht’s!

Die Fahrt verlief ganz gut, bis dann vor Hildesheim-Drispenstedt ein Stau war, jede Menge Autos, die dort von der Autobahn runter zum Festival wollten. Später haben wir im Verkehrsfunk sogar noch mitbekommen, dass die Besucher des Festivals auch andere Abfahrten nutzen sollen. Wann hat man das schon, ein Festival im Verkehrsfunk.

Angekommen auf dem Zeltplatz, haben wir dann erst mal die bereits angekommenen Leute unseres Camps begrüßt und unser Zelt aufgebaut.

M'era Luna Camp 2015

unser Camp

Auf dem Gelände selbst habe ich dann auch schon die ersten Bekannten getroffen und konnte die ersten Flunkyball-Spiele genießen. Später ging’s dann noch zur Hangardisco, bis dann irgendwann die Musik nicht mehr so toll war. Trotzdem wurde es eine lange Nacht und irgendwann morgens hieß es dann mal in den Schlafsack krabbeln.

Samstag, 08.08.2015 – Tag 2

Der Samstag begann dann auch recht entspannt, sollte doch die Erste für mich relevante Band erst um 17.40 Uhr spielen. So wurde erst mal ein bisschen was gefrühstückt, um dann später auf das Infield zu schlendern. Dort habe ich erst mal das Essensangebot gecheckt, wurden die Stände jetzt doch einheitlich gestaltet. Als erstes habe ich mir dann The Other angesehen, eine Horrorpunk-Band aus Nordrhein-Westfalen. Ich kenne sie ja mittlerweile schon und sie machen immer wieder Spaß.

The Other im Hangar (M'era Luna 2015)

The Other

Ost+Front und Lord Of The Lost habe ich nur nebenbei mitbekommen, da ich mich in der Zeit etwas auf dem Gelände umgesehen habe. Nach einem kurzen Abstecher zum Zelt (um die Einkäufe abzuliefern), ging es dann zum Ende des Merciful Nuns-Auftritts in den Hangar. Danach sollte nämlich mein Highlight des Wochenendes auftreten – Aesthetic Perfection. Wir waren dann vorn auch ein kleiner Trupp, der sich schon mal auf den Auftritt einstimmte. ;) Und dann kam die Band auch schon auf die Bühne. Daniel hatte sich in ein schwarz-rot-goldenes T-Shirt geworden und lieferte zusammen mit Tim und Elliott eine tolle Show ab. Daniel weiß, wie er die Leute mitzieht und somit war die Stimmung auch super.

Anschließend ging es dann zur Autogrammstunde von Aesthetic Perfection. Eigentlich wollte ich mir ja gar kein Autogramm holen, aber wir hatten zusammen einfach so viel Spaß, also stellten wir uns auch brav in die Schlange. In Ermangelung geeigneter Objekte zum Unterschreiben musste dann einfach mein Becher dran glauben. Wir haben dann noch einige Fotos gemacht und ich glaube, wir sind auch ganz schön aufgefallen. :D Was soll’s, Hauptsache wir hatten unseren Spaß.

Autogramme von Aesthetic Perfection

Autogramme von Aesthetic Perfection

Die restlichen Bands des Tages habe ich wiederum nur so nebenbei mitbekommen, da die meisten einfach nicht mein Fall waren. Nachdem die Bands vorüber waren, sind wir noch in den Hangar zur Disco gegangen, da dort Daniel und Elliott aufgelegt haben. Wir haben dann bis zum Rauswurf um 5.00 Uhr durchgehalten, anschließend ging’s dann mal wieder in den Schlafsack.

Sonntag, 09.08.2015 – Tag 3

Nach nur wenigen Stunden Schlaf (wer braucht den schon?), ging’s dann auf in den Sonntag. Der sollte für mich sehr entspannt verlaufen, war doch keine Band dabei, die ich unbedingt sehen wollte, somit musste ich mir auch keinen Stress machen, zu einer bestimmten Zeit irgendwo aufzutauchen.

Gesehen habe ich unter anderem Apoptygma Berzerk und auch die Einstürzenden Neubauten. Leider hat man da die Ansprachen gar nicht verstanden, weil die viel zu leise waren. Von Nightwish habe ich nur einen Teil gesehen. Die Bühnenshow ist ja schon klasse, aber auf Dauer nervt mich dann aber doch der Gesang. Ich kann mich mit diesem Symphonic Metal einfach nicht anfreunden. Na ja, man muss ja nicht alles mögen.

Sonnenuntergang auf dem M'era Luna

Sonnenuntergang

Jedenfalls ging der Sonntag sehr entspannt vorüber und wir haben dann noch auf dem Campingplatz ein bisschen Party gemacht. Inklusive nächtlicher Bratkartoffeln. :D

Am nächsten Morgen hieß es dann Zelt abbauen und wieder zurück nach Hamburg. Das Wochenende ging mal wieder zu schnell vorbei und jetzt heißt es wieder ein Jahr warten.