Combichrist und Controlled Collapse, 29.07.2015, MS Stubnitz

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Nach Combichrist ist vor Combichrist? Ja!

Ja, ich gebe es zu, ich bin den Jungs verfallen. Und somit war klar, dass ich auch das Hamburg-Konzert besuchen werde, obwohl sie gerade erst auf dem Amphi waren. Aber was soll’s? Wäre ja ziemlich blöd, nicht hinzugehen, wenn sie schon in der Stadt und dann dazu auch noch auf der Stubnitz sind. Ist schließlich auch keine alltägliche Konzerthalle.

Also hieß es früher Feierabend machen, damit ich auch rechtzeitig da bin. Nach einer kurzen Erkundungstour an Bord sicherte ich mir dann meinen Platz für den Rest des Abends und kurz darauf spielte dann auch schon der Support Controlled Collapse, die ich auch schon in Oberhausen gesehen hatte. Die Band passt perfekt als Support und somit habe ich mich auch auf sie gefreut. Leider hatten sie ein wenig mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen, aber nichtsdestotrotz haben sie eine klasse Show abgeliefert und die Songs sind einfach toll. Ich hatte auch versucht, mal ein Foto zu machen, aber die Lichtverhältnisse machten es dann doch ziemlich unmöglich. Auf jeden Fall werde ich die Band im Auge behalten!

Nach einer kurzen Umbaupause kam dann auch schon Combichrist! Sie lieferten eine Hammershow ab, spielten ihre Hits genauso wie unbekanntere Songs. Das Set war im Vergleich zum Amphi wieder ein wenig geändert, so dass man tatsächlich nicht exakt die gleichen Songs zu hören bekam, perfekt! Die Stimmung war jedenfalls klasse, das Publikum ging super mit und es war verdammt schweißtreibend. Nach dem Konzert wusste ich jedenfalls, was ich getan hatte. ;)

Hier ein relativ erfolgloser Versuch, mal ein einigermaßen vernünftiges Bild zu machen.

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Nach dem Konzert habe ich dann mal bei Controlled Collapse eingekauft, schließlich muss so eine Band auch unterstützt werden. Wir haben uns auch noch nett unterhalten und ich freute mich schon drauf, die Band noch mal in Bristol zu sehen.

Na ja, und dann wurde die Nacht noch recht lang ….

Amphi Festival 26.07.15 – Tag 2

Sonntag, 26.07.2015, der zweite Festivaltag

Der Tag begann nach sehr wenig Schlaf mit Diorama. Sie holten ihren Auftritt vom Tag zuvor nach, der ja wegen des Sturms ausfallen musste. Und für die frühe Zeit war es dann doch ganz gut gefüllt vor der Bühne.

Danach kam dann Pokæmon Reaktor. Ich hatte mir vorher auf Youtube einige Videos angesehen – ziemlich schräge Truppe. Und obwohl es mal was richtig anderes war, bei mir sprang der Funke nicht wirklich über. Keine Ahnung, warum, vielleicht war ich an dem Tag auch einfach nicht in der richtigen Stimmung für diese Band.

Nach so viel Sonnenschein war dann erst mal wieder Dunkelheit angesagt. ;) S.P.O.C.K hatte ich schon ewig nicht mehr gesehen und somit wollte ich mir die unbedingt mal wieder angucken. Ihre Shows sind einfach Fun pur, es macht immer wieder Spaß, sich die anzusehen. Und „Never Trust A Klingon“ ist nun einfach mal ein richtiger Hit, den Song muss man einfach mögen.

Danach war dann Das Ich angesagt. Es ist schön zu sehen, dass es Stefan immer besser geht und er auch wieder aktiver auf der Bühne ist. Sie lieferten dann auch eine gute Show ab, mit all ihren Hits und auch ’ner guten Prise Humor. So mag ich das!

Nach Das Ich habe ich mir einen Teil von Euzen angesehen, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Hat mir ganz gut gefallen, da muss ich mal bei Gelegenheit intensiver reinhören. Ich bin dann aber noch vor Ende des Auftritts in die Halle gegangen, um noch mal das „stille Örtchen“ aufzusuchen und vor allem, um mir einen guten Platz zu sichern.

Zum Glück war gerade Der Tod mit seiner Show dran, so dass recht wenige Leute im Innenraum standen und ich somit gemütlich nach vorne gehen konnte. Von seiner Show habe ich nur noch den Rest mitbekommen. Interessanterweise wollte der Funke beim Publikum nicht so wirklich überspringen, was mich doch ein wenig gewundert hat. Aber ich denke auch mal, dass es einfach der riesigen Halle geschuldet ist, irgendwie funktioniert da so eine Show nicht richtig.

Nachdem ich mir also einen gemütlichen Platz vorn gesucht hatte, hieß es dann warten. Warten auf mein Highlight des Wochenendes – Combichrist! Die Band war der ausschlaggebende Grund, warum ich doch zum Amphi gefahren bin, denn bis zu deren Zusage wollte ich gar nicht hin. Aber bei den Jungs konnte ich dann doch nicht widerstehen, dafür gucke ich sie mir einfach zu gern an. Sie hatten vorher ja schon angekündigt, dass sie das Set gegenüber den letzten Konzerten verändert haben und ich war mir sicher, dass es gitarrenlastiger sein wird im Hinblick auf die Auftritte bei den Metal-Festivals. Und genau so kam es dann auch! Wie ich im Nachhinein jetzt gelesen habe, kommen doch verdammt viele mit dem neuen Sound nicht klar und wünschen sich die reinen Elektrozeiten wieder. Meine Meinung: NEIN! Ich liebe diese Mischung aus Elektro- und Gitarrensongs, für mich war das Set wirklich perfekt! Es gibt genug langweilige Elektrobands in der Szene und ich bin Andy verdammt dankbar, dass er sich mit Combichrist weiterentwickelt und nicht stehen bleibt. Sie haben dadurch immer noch ein Alleinstellungsmerkmal, während man andere Bands kaum auseinander halten kann. Für mich war es jedenfalls ein perfekter Auftritt und ich war danach total erledigt.

Hier noch ein Video von der Show, ich bin jedes Mal hin und weg, wenn ich das sehe.

Nach Combichrist musste ich mir erst mal Wasser organisieren (Danke, Elliott!), weil mein „Anhang“ irgendwie nicht aufzutreiben war und ich weder Geld noch Handy hatte. Als ich dann wieder im Besitz von beidem war, hieß es erst mal was zu essen kaufen und dann gemütlich Oomph! anschauen.

Nach Oomph! bin ich dann mal wieder im Innenraum gewesen, um mir von dort The Mission anzusehen. Ich hatte sie jetzt schon ewig nicht mehr live gesehen und wollte einfach mal wieder dieses „Old School“-Feeling geniessen. Und tatsächlich, man fühlte sich durch die Musik und das Publikum wieder einige Jahre zurück versetzt. Ist eben was völlig anderes. Aber trotzdem schön.

The Mission audience

Den Abschluss machten dann VNV Nation, die ich mir aber wieder gemütlich im Sitzen angesehen habe. Warum? Ich habe sie mittlerweile so oft gesehen und ich kann mich einfach nicht mehr dafür begeistern. Ok, sie sind nicht schlecht, aber und das ist eben für mich der Unterschied zu Combichrist, es gibt seit Jahren keinerlei Weiterentwicklung. Klar, sie begeistern immer noch die Massen, aber ich teile sie eben nicht. Cool waren allerdings die eingeschalteten Handylichter in der dunklen Halle, das sah schon geil aus.

VNV Nation lights

Und mit dem letzten Ton von VNV Nation war dann auch dieses Festival vorbei.

Fazit:
Ich stelle für mich mehr und mehr fest, dass mich die großen Festivals immer weniger ansprechen, da sich die Bands einfach zu oft wiederholen. Wäre jetzt nicht Combichrist da gewesen (ja, ich weiß, ich bin ein Groupie :p ) hätte mich das Festival so gar nicht gereizt. The Birthday Massacre waren für mich eine neue Liveentdeckung, die werde ich mir auf jeden Fall noch mal ansehen, wenn ich die Möglichkeit dazu habe.

Tja, und das Gelände? Mit Sommer und Festivals verbinde ich eigentlich auch, dabei hauptsächlich draußen zu sein, was bei dem Gelände eher weniger der Fall ist. Gut, ich hätte mir mehr Bands draußen ansehen können, aber durch den doch sehr begrenzten Platz kam auch da nicht so richtig das Open Air-Feeling bei mir an. Die Halle erwies sich am Samstag als Glücksgriff, da sonst gar nichts stattgefunden hätte, aber normalerweise sind die Sommer ja nun immer so schlecht wie an diesem Tag.

Ich habe viele Kritiken gelesen, in denen die Leute schrieben, dass sie aufgrund der Location nicht mehr kommen wollen. Das kann ich jetzt von mir so pauschal nicht sagen. Sie ist nicht optimal, aber bei mir wird die Entscheidung, ob ich zum Amphi fahre, in Zukunft mehr vom Line-Up abhängen. Mir ist es einfach zu wenig Abwechslung, ich würde mir doch mehr neue und unbekanntere Bands wünschen. Und die gibt es, nur werden sie leider nicht eingeladen. Warten wir also ab, was die Ankündigungen bringen.

Amphi-Festival 25.07.15 – Tag 1

Samstag, 25.07.2015, der erste Festivaltag.

amphi2015

Um es gleich vorweg zu nehmen, das diesjährige Line-Up war für mich nicht so interessant wie in anderen Jahren, so dass ich doch mit etwas gemischten Gefühlen zum Amphi gefahren bin, da ich auch nicht wusste, ob ich mich mit der neuen Location anfreunden kann. Sommer ist ja Festivalzeit und das bedeutet aber eigentlich auch, dass das Meiste draußen stattfindet, egal bei welchem Wetter.

Der Tag begann dann aber schon mal ziemlich windig und es sollte noch schlimmer kommen. Auf dem Weg vom Hotel zum neuen Gelände der Lanxess-Arena waren schon die ersten Windböen zu bemerken. Gut, wenn man in Hamburg wohnt, ist das nichts Besonderes und deswegen machte ich mir da auch nicht sonderlich viele Gedanken darüber. Kurz vor dem Gelände trafen wir jedoch 2 Freunde, die uns erzählten, dass alle Bands, die bis 18.00 Uhr draußen spielen sollten, erst einmal abgesagt seien und dass man am Einlass aufgefordert wurde, aus Sicherheitsgründen sofort in die Arena zu gehen. Wow, das klang dann doch schon etwas dramatischer.

Nun, wir sind also zur Arena gegangen und am Einlass wurde uns dann tatsächlich gesagt, dass wir reingehen sollten und draußen vorerst nichts stattfindet. Wir haben dann erst mal die Arena erkundet, bevor wir uns dann der ersten Band widmeten.

Für uns begann der Tag mit Chrom, einer Band, die eine Mischung aus Synth Pop und etwas Elektro machen. An sich nicht, schlecht, erinnerte mich das Ganze aber teilweise doch zu sehr an VNV Nation. Es fehlte einfach irgendwas, um mich zu begeistern und mittlerweile finde ich viele Elektroacts auf der Bühne auch zunehmend langweiliger. Zum Anhören ganz ok, aber live ist das einfach nicht meins – ein Keyboarder und ein Sänger, mehr gibt es nicht zu sehen und es fehlt einfach etwas, dass es wenigstens irgendwie interessant macht.

Danach spielten dann Rabia Sorda, eine der Bands, die ich unbedingt sehen wollte. Ich mag Erks Soloprojekt, da er eben einer der wenigen Musiker ist, die mit ihrem Soloprojekt doch anders klingen als mit ihrer Hauptband. Leider gehörte der Auftritt, musikalisch gesehen, eher zu den schlechten, da es doch einige technische Probleme gab und es sogar zeitweilig zu einer Unterbrechung kam, in der Erk dann aber das Publikum doch recht gut unterhalten hat. Dafür gab’s dann aber doch recht gut was zu sehen, hat doch Fabian während des Konzertes nicht nur mit dem Keyboardständer zu kämpfen gehabt. Das Interessanteste an der Show war letztendlich, dass Fabian das Keyboard komplett zerlegt hat, es hat jedenfalls für sehr viel Belustigung beim Publikum gesorgt.

Eigentlich sollte danach Wesselsky auftreten. Wir waren dann doch etwas überrascht, als wir dann den Bühnenaufbau für The Other gesehen haben, hatte doch niemand von uns mitbekommen, dass Wesselsky kurzfristig abgesagt hatte. Na ja, ich muss ehrlich zugeben, mir waren The Other eindeutig lieber. Klar, die Band ist mit ihrem Horrorpunk nicht jedermanns Sache und einige Leute waren auch leicht irritiert, als sie loslegten, aber ich hatte meinen Spaß. Ist eben mal was anderes und man kann sie sich wirklich gut angucken.

Die nächste Band waren dann The Crüxshadows. Es war schon eine Weile her, als ich sie das letzte Mal gesehen hatte. Aber seitdem hat sich auch nicht viel verändert. Möglich, dass sich innerhalb der Band irgendwelche Veränderungen ergeben haben, das verfolge ich ja nicht, aber von der Bühnenshow her war es eigentlich wie immer. Leider vermisse ich bei ihnen etwas die Weiterentwicklung, egal ob neuer oder alter Song.

Das Welle: Erdball-Songwriting entfiel, dafür kam dann DAF. Die Band ist sicherlich nicht jedermanns Sache, viele Jüngere können damit nichts anfangen, die älteren wiederum sagen, dass DAF ja eine der Bands sind, die die Szene geprägt haben. Man kann lange darüber streiten und diskutieren, Tatsache ist, dass sie sicher Wegbereiter für viele elektronische Bands waren. Ich persönlich kenne auch nur wenige Lieder von DAF, einige finde ich richtig gut, andere dagegen gefallen mir gar nicht. Aber was soll’s, auf einem Festival kann man sich die mal ganz gut angucken. Und genügend Leute hatten ja auch ihren Spaß!

Nun sollte endlich die 2. Band kommen, auf die ich mich am Samstag gefreut hatte. The Birthday Massacre. Ich kannte einige Songs von ihnen, habe sie aber vorher noch nicht live gesehen, irgendwie hatte ich andere Auftritte von ihnen auf Festivals immer verpasst. Und was soll ich sagen. Es hat sich gelohnt, live gefallen sie mir noch besser als auf CD. Vor allem mag ich den Wechsel von Chibis Stimme, einmal zuckersüß und dann wieder böse. Wirklich eine der wenigen Sängerinnen, die mir zusagen. Da werde ich auf jeden Fall bei der nächsten Tour zum Konzert gehen.

Danach wurden auf und vor der Bühne ziemlich umfangreiche „Sicherheitsmaßnahmen“ getroffen. Folie wurde ausgelegt und diese auf der Bühne zusätzlich noch abgedeckt. Warum? Ganz einfach, der nächste Act hieß Agonoize. Tja, was soll ich dazu sagen. Ich mag sie. Auf CD. Live dagegen nicht wirklich, da mir die Show einfach nicht zusagt. Abgesehen vom gelegentlichen Rumspritzen von Kunstblut ist mir der Rest einfach zu öde und bei diesem Auftritt fand ich außerdem die Stimme auch viel zu verzerrt. Wenn ich die Songs nicht kennen würde, hätte ich manchmal gar nicht gewusst, was er singt. Aber gut, die Leute hatten vor der Bühne ihren Spaß, das konnte man sehen.

Die nächste Band war dann Goethes Erben, ein ziemlich harter Kontrast zur Band zuvor, handelt es sich bei den Goethes Erben doch um ein Gesamtkunstwerk oder wie sie es nennen, Musiktheater. Und das ist es auch. Etwas, auf das man sich tatsächlich richtig einlassen muss, da die Band im Gegensatz zu vielen anderen eben eine richtige Bühnenshow passend zu den Songs bietet. Manchmal war auch mir das ein wenig zu anspruchsvoll, was aber vielleicht auch daran liegt, dass die Show tatsächlich eher in ein Theaterumfeld als auf ein Festival in einer Mehrzweckhalle passt. Aber auf jeden Fall war es doch interessant, auch wenn es nie meine favorisierte Musik werden wird.

Nach den Goethes Erben ging’s dann sozusagen wieder in die andere Richtung, sollten doch jetzt Front 242 die Bühne betreten. Und da gibt es im Gegensatz nicht viel zu sehen. Letztes Jahr haben sie ja für längere Zeit ihren Auftritt unterbrochen, da es Problem mit ihrem Mischpult gab und es nicht so klang, wie sie das wollten (es aber, wie ich weiß, viele noch nicht mal mitbekommen hatten, dass etwas nicht stimmt). Das war nun also der nachgeholte Auftritt. Ich habe Front 242 schon ab und zu mal bei anderen Festivals mitbekommen und kenne auch Aufnahmen aus den 80er Jahren. Und was soll ich sagen? It’s always the same. Und die größte Enttäuschung war für viele, dass sie noch nicht mal Headhunter gespielt haben.

Als Abschluss kam dann And One, wozu ich aber nicht wirklich was schreiben kann, da ich nur den Anfang mitbekommen habe, da ich mich danach draußen mit einer Freundin unterhalten habe. Es soll aber gut gewesen sein, wie ich von mehreren Seiten vernommen habe.

Letztendlich durften aufgrund der Sturmwarnung draußen keine Bands mehr auftreten und auch sämtliche Stände waren dort geschlossen. Zwischen den Bands wurde immer wieder der aktuelle Stand bekannt gegeben, welche der Bands, die Samstag spielen sollten, dann am Sonntag spielen. Natürlich gab es Kritik, warum man die Sets der Bands in der Halle nicht kürzte und stattdessen einige der Bands, die auf den Open Air-Bühnen spielen sollten, auftreten ließ. Aber wie soll man einen Zeitplan, der lange im Voraus aufgestellt wird, innerhalb von wenigen Stunden umstellen? Genau so konnte man wohl kaum den Sonntag auch noch komplett durcheinander würfeln. Klar, es ist verdammt schade für die Leute, die für diese Bands da waren. Ich wäre auch enttäuscht gewesen, wenn „meine“ Bands nicht gespielt hätten, aber für das Wetter kann nun wirklich niemand was. Und das Risiko eingehen, dass eventuell doch jemand verletzt wird, wenn die Bühnen bespielt werden, will auch niemand. Zumal wir wirklich Glück hatten, an anderen Orten wurde der komplette Festivaltag abgesagt, wir konnten zumindest einen Großteil der Bands sehen.

Ein Teil von uns ist dann noch zur Aftershowparty gegangen, bis dort dann um 4 Uhr Feierabend war. Leider wurde man dort dann etwas unsanft „rausgeschmissen“, man hatte noch nicht mal richtig Zeit sein Getränk auszutrinken. Ok, die wollen auch mal Feierabend haben, aber man kam sich von der ein auf die andere Minute doch sehr unerwünscht vor. Es ging dann eben zum Hotel zurück, ein paar Stunden Schlaf können ja auch nicht schaden.

Weiter geht’s dann mit Tag 2.

Neustart, der 2.

So, nachdem ich ja schon angekündigt habe, dass ich den Blog umgestalten werde, hier der 2. Teil. Es gibt jetzt nicht nur ein neues Theme, sondern auch wieder ein paar alte Beiträge. Die wollte ich einfach nicht löschen. Die großen zeitlichen Lücken ergeben sich natürlich dadurch, dass ich sämtliche Postcrossing-Beiträge und die Beiträge über meine Patenkinder nicht mehr veröffentlichen werde.

In den nächsten Tagen werde ich dann endlich mal die Beiträge über die letzten Festivals und Konzerte schreiben. Und auch über diverse andere Themen, über die ich immer mal wieder hier und da etwas lese.

Neustart

Ich habe lange überlegt, was ich mit meinem Blog mache. Um regelmäßig über Postcrossing zu schreiben und die erhaltenen Karten hochzuladen, fehlt mir einfach schlichtweg die Zeit. Über meine Patenkinder will ich aus verschiedenen Gründen nichts mehr öffentlich schreiben. Also, was anfangen mit dem Blog?

Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, den Blog wieder allgemeiner zu gestalten und einfach über alles Mögliche zu schreiben, das mir einfällt. Aber ganz besonders über ein Thema, das mich ja sozusagen schon mein ganzes Leben begleitet und das einfach wichtig für mich ist: Musik. Auch wenn ich selbst völlig unmusikalisch bin, so spielt Musik doch eine bedeutende Rolle für mich, schließlich bin ich ja auch oft genug deswegen unterwegs.
Ich will jetzt aber nicht einfach nur mal alle paar Monate schreiben, welchen Song ich gerade gehört habe, das wäre ja ganz schön langweilig. Nein, ich will über alles schreiben, was mir diesbezüglich einfällt, auffällt, was ich irgendwo lese, sehe oder höre und was mir von der ein oder anderen Seite so erzählt wird. Möglich, dass das für die meisten Leser wahrscheinlich langweilig sein wird, aber für mich selbst ist das doch einfach eine Richtung, die mir viel bedeutend und über die ich einfach was mitteilen will.

Aber natürlich werde ich auch immer mal wieder über andere Themen schreiben. :o) Ich habe auch lange überlegt, ob ich den Blog auf deutsch oder englisch führen soll. Da ich mich im Englischen dann aber doch nicht ganz zu Hause fühle, werde ich die meisten Beiträge auf deutsch schreiben, aber ab und zu wird’s dann doch einen englischen Beitrag geben. Wird sicher lustig werden.

Mal sehen, wie’s weitergeht. Ein paar Ideen habe ich schon, die ich in der nächsten Zeit umsetzen will. An der Optik werde ich in der nächsten Zeit auch noch ein wenig basteln, das wird aber sicher ein wenig länger dauern.