Mrz 12

Weihnachtsgrüße im März! Na, wenn das mal nicht eine Überraschung ist. :o) Katherine hat gemalt: einen Weihnachtsbaum, Geschenke und einen Schneemann. Hat mich ja schon gewundert, dass sie Schneemänner kennt, schließlich fällt dort, wo sie lebt, kein Schnee. Kennt sie wohl aus dem Fernsehen. Da werde ich wohl mal ein Bild von meinem “norwegischen Mini-Schneemann” hinschicken. :o)

Katherines WeihnachtsbildKatherines Weihnachtsbild

Jan 28

Das ist die reinste Verwöhnwoche. Heute gab es schon wieder Post. Daran könnte ich mich wirklich gewöhnen. Aber wahrscheinlich werde ich jetzt wohl wieder etwas warten müssen bis zum nächsten Postschwung. Ich habe mich ja schon gewundert, als ich einen großen Briefumschlag aus dem Briefkasten gefischt habe. Ich habe nämlich, zusammen mit einem Brief, ein größeres Foto von Katherine bekommen, das während der Parade zum Unabhängigkeitstag gemacht wurde. Sie wollte es mir unbedingt schenken, worüber ich mich natürlich wahnsinnig freue.

Katherines Mama schreibt, dass sie das Buch am liebsten jeden Abend vorgelesen bekommen möchte. Selbst lesen kann sie es ja noch nicht, da sie noch nicht zur Schule geht. Zum Glück ist schon das 2. Buch unterwegs, dann hat sie Abwechslung.

Ich kann wirklich empfehlen, den Patenkindern Bücher zu schicken. Die kommen hervorragend an, da viele Familien es sich nicht leisten können, Bücher zu kaufen. Und gut geschriebene Kinderbücher machen auch Lust darauf, lesen zu lernen. Unter “Nützliches für Paten” empfehle ich einige Bücher, die meiner Meinung nach gut zum Verschicken geeignet sind.

Jan 26

Der Mittwoch entpuppt sich wohl als Plan-Posttag? Heute sind nämlich gleich 2 Briefe aus El Salvador angekommen. Ich freue mich riesig! Pimboli für Katherine, Diddl für José und das Buch (Das magische Baumhaus Teil 1, logischerweise in spanisch) waren auch ein Volltreffer. Außerdem haben sie mir ein Bild von der Entlassung aus dem Kindergarten beigelegt, was ich wirklich sehr nett finde.

Katherine Kindergartenentlassung 2004

Inzwischen sind auch die Fotos aus der Einwegkamera fertig. Katherine hatte viel Spaß beim Fotografieren. Sämtliche Fotos sind gut geworden; es ist doch überraschend, was diese Kameras leisten. 2 der Bilder zeige ich hier.

Katherine 2004

Katherine 2004

Jan 20

Heute kam ein kurzer Brief mit der Einwegkamera an, die ich letztes Jahr nach El Salvador geschickt hatte. Jetzt bin ich natürlich unheimlich auf die Fotos gespannt. Die Abzüge gehen dann auch wieder nach El Salvador auf die Reise, schließlich sollen sie die Bilder ja auch bekommen, die sie gemacht haben.

Okt 14

Katherines Mama hat mir geschrieben und sich für die Post und die Geschenke bedankt. Außerdem hat sie geschrieben, daß Katherine gern tanzt und im Kindergarten jetzt sogar sowas wie eine Cheerleaderin ist.

Aug 31

Hiermit möchte ich Katherine vorstellen.

Katherine (*1998) lebt mit ihrem kleinen Bruder José-Lino bei ihren Eltern. Zu Hause spricht die Familie spanisch.

Sie malt sehr gern, spielt mit ihrem kleinen Bruder und liebt es zu tanzen. Sie geht in den Kindergarten.

Katherines Familie lebt in einem kleinen Haus, welches ihnen jedoch nicht gehört. Sie haben eine eigene Toilette, was die Hygiene sehr verbessert und Krankheiten vermindert. Sie haben zwar einen inoffiziellen Wasseranschluß hinter dem Haus, es gibt jedoch nicht immer genügend sauberes Trinkwasser. Die Familie kocht mit Propangas, sie haben auch Elektrizität im Haus. Die Familien in der Gemeinde haben ein sehr soziales Leben, abends treffen sie sich zum Unterhalten oder sie sehen gemeinsam fern. Sie haben kommunales Fernsehen, für das sie zahlen, um ihre Lieblingsprogramme zu sehen, ähnlich wie ein Kino.

Wenn jemand aus der Familie krank ist, können sie innerhalb von 15 Minuten eine Gesundheitsstation erreichen, der Weg bis zum nächsten Krankenhaus beträgt jedoch über 2 Stunden.

In der Gemeinde soll vor allem eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser sichergestellt werden.

Das sind die ersten Fotos, die ich von Katherine habe (entstanden 2003).

Katherine 2003

Katherine mit ihrer Mama 2003

Aug 31

Ich möchte kurz erzählen, wie ich zu meinen Patenkindern gekommen bin.

Den Gedanken, eine Patenschaft zu übernehmen, hatte ich schon länger. Als ich dann im Februar 2004 einen Prospekt von Plan erhielt, habe ich mir die Webseite von Plan mal ausführlich angesehen. Ich habe mir die Seiten angeschaut, auf denen Kinder vorgestellt wurden, die einen Paten suchen. Zu der Zeit wurden alle zu vermittelnden Kinder mit Foto und einigen Informationen vorgestellt. Da ich mich für auch für die Geschichte und Natur Mittel- und Südamerikas interessiere, dachte ich mir, auch ein Patenkind aus dieser Gegend zu unterstützen. Meine Wahl fiel dann auf Katherine.

Im August 2004 stöberte ich mal wieder auf der Plan-Homepage und entdeckte Melvin. Ich überlegte, ob ich diese Patenschaft auch noch übernehmen sollte und als er mich nach 3 Tagen immer noch von der Homepage angrinste, übernahm ich auch diese Patenschaft.

Ich bin sehr zufrieden mit meinen Patenschaften. Durch den Briefaustausch und Fotos erfährt man so einiges aus dem Leben der Kinder und ihrer Familien. Der Kontakt zu den Familien ist sehr gut, es wird immer auf meine Briefe eingegangen und die Fragen auch beantwortet. Es macht Freude, so über die Jahre hinweg zu sehen, wie sich die Kinder entwickeln.

Um die Entwicklung der Kinder und den Verlauf der Patenschaften zu sehen, habe ich die erhaltenen Briefe nach ihrem Eingangsdatum in dieses Blog gestellt, auch wenn die Erstellung viel später stattgefunden hat und die Einträge somit rückblickend entstanden sind.

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